Ein Historiker im Cyber- und Informationsraum

Sei­ne Arbeit ver­bin­det die Ver­gan­gen­heit der Fernmelde‑, Auf­klä­rungs- und Infor­ma­ti­ons­ver­bän­de, die Auf­ga­ben der heu­ti­gen Teil­streit­kraft Cyber- und Infor­ma­ti­ons­raum und die Her­aus­for­de­run­gen, vor denen die Bun­des­wehr künf­tig ste­hen wird. His­to­ri­ker Sven Dep­pisch meint: Wer weiß, woher er kommt, kann bes­ser ver­ste­hen, wo er steht und wohin er gehen muss.

Lesen Sie dazu auf unse­rer Sei­te: Ein His­to­ri­ker im Cyber- und Infor­ma­ti­ons­raum

SANS Institute und BAAINBw: Strategische Vereinbarung über Cybersicherheitstrainings

Ange­sichts eska­lie­ren­der Bedro­hun­gen und eines sich ver­schär­fen­den Fach­kräf­te­man­gels ver­stär­ken die euro­päi­schen Regie­run­gen ihre Inves­ti­tio­nen in Cyber­si­cher­heits­fach­kräf­te. Vor die­sem Hin­ter­grund haben das SANS Insti­tu­te und das Bun­des­amt für Aus­rüs­tung, Infor­ma­ti­ons­tech­nik und Nut­zung der Bun­des­wehr (BAAINBw) eine stra­te­gi­sche Rah­men­ver­ein­ba­rung bekannt gege­ben. Die mehr­jäh­ri­ge Ver­ein­ba­rung ermög­licht die Aus­bil­dung und GIAC-Zer­ti­fi­zie­rung von meh­re­ren tau­send Cyber­si­cher­heits­exper­ten in der Bun­des­wehr und bei wich­ti­gen deut­schen Sicher­heits­be­hör­den auf Bun­des­ebe­ne. Sie wird die lang­fris­ti­ge Cyber-Resi­li­enz Deutsch­lands stär­ken, indem sie die tech­ni­schen Fähig­kei­ten des Per­so­nals ver­bes­sert, das für den Schutz kri­ti­scher Regie­rungs­sys­te­me und der natio­na­len Sicher­heits­in­fra­struk­tur ver­ant­wort­lich ist.

Lesen Sie dazu bei Defence-Network.com:  SANS Insti­tu­te und BAAINBw: Stra­te­gi­sche Ver­ein­ba­rung über Cyber­si­cher­heits­trai­nings
und bei ESuT.de: Cyber-Trai­ning für die Bun­des­wehr mit dem SANS Insti­tu­te

Ergän­zend dazu bei Wiki­pe­dia: SANS Insti­tu­te
und bei it-schulungen.com: Was beschei­ni­gen GIAC-Zer­ti­fi­zie­run­gen?

Bundeswehr modernisiert mobile Rundfunksender der Operativen Kommunikation

Das Bun­des­amt für Aus­rüs­tung, Infor­ma­ti­ons­tech­nik und Nut­zung der Bun­des­wehr (BAAINBw) hat die Erneue­rung der mobi­len Hör­funk-Sen­de­an­la­gen des Zen­trums Ope­ra­ti­ve Kom­mu­ni­ka­ti­on beauf­tragt. Bis Mit­te 2028 sol­len acht con­tai­ner­ba­sier­te Sen­de­ein­hei­ten ent­ste­hen, die neben UKW auch digi­tal über DAB+ aus­strah­len kön­nen.

Lesen Sie dazu auf unse­rer Sei­te: Bun­des­wehr moder­ni­siert mobi­le Rund­funk­sen­der der Ope­ra­ti­ven Kom­mu­ni­ka­ti­on

Cyber-Inspekteur zu Combat Cloud, Kill Web und Bundeswehr-Satelliten

Satel­li­ten gestört, Strom und Inter­net gekappt: Noch bevor der ers­te Schuss fällt, wer­den in der moder­nen Kriegs­füh­rung zivi­le und mili­tä­ri­sche Struk­tu­ren bereits im digi­ta­len Raum zu Angriffs­zie­len. Der Inspek­teur des Cyber- und Infor­ma­ti­ons­raums, Vize­ad­mi­ral Dr. Tho­mas Daum, erklärt das digi­ta­le Gefechts­feld in Zei­ten rus­si­scher Bedro­hung und wie man Cyber­an­grif­fe abwehrt. 

Hier geht es zum “Nachgefragt”-Interview mit dem InspCIR zu “Com­bat Cloud”, “Kill Web” und Bun­des­wehr-Satel­li­ten bei Bundeswehr.de: Cyber-Inspek­teur zu Com­bat Cloud, Kill Web und Bun­des­wehr-Satel­li­ten

BWI will Geschäftsvolumen bis 2030 auf über sechs Milliarden Euro steigern

Das IT-Sys­tem­haus der Bun­des­wehr, die BWI GmbH, will ihren Umsatz in den kom­men­den fünf Jah­ren mas­siv stei­gern. Nach Anga­ben von BWI-CEO Bern­hard Gün­ther soll sich das Volu­men des IT-Dienst­leis­ters der Bun­des­wehr in die­sem Zeit­raum etwa ver­zwei­ein­halb­fa­chen bis ver­drei­fa­chen. Gleich­zei­tig sol­le das Geschäfts­vo­lu­men je Mit­ar­bei­ter von der­zeit rund 300.000 Euro auf etwa 600.000 Euro stei­gen, sag­te er heu­te bei der Eröff­nung der BWI Indus­try Days in Ber­lin.

Lesen Sie dazu auf unse­rer Sei­te: BWI will Geschäfts­vo­lu­men bis 2030 auf über sechs Mil­li­ar­den Euro stei­gern. Dabei auch eine Anmer­kung der Redak­ti­on.

Software als entscheidender Teil der Gefechtsführung

Die ste­ti­ge Ver­bes­se­rung von Soft­ware wird im mili­tä­ri­schen Kon­text immer mehr zum ent­schei­den­den Fak­tor. Wer sei­ne Sys­te­me schnel­ler auf neue Her­aus­for­de­run­gen ein­stel­len kann, ist im Vor­teil. Tem­po und Effi­zi­enz der Software(weiter)entwicklung sind hier die maß­geb­li­chen Kri­te­ri­en.

Lesen Sie dazu auf der Sei­te von Defence-Network.com: Soft­ware als ent­schei­den­der Teil der Gefechts­füh­rung

Ergän­zend dazu auf unse­re FmR-Web­page “Links zu “Soft­ware Defi­ned Defence”

Gerolstein: Erste Unterkünfte für Neuen Wehrdienst übergeben

Das Infor­ma­ti­ons­tech­nik­ba­tail­lon (ITBtl) 281 hat am Mitt­woch, dem 26. August in der Eifel­ka­ser­ne in Gerol­stein die ers­ten neu­en Unter­brin­gungs­mög­lich­kei­ten aus dem „Sofort­pro­gramm Infra­struk­tur­be­darf Per­so­nal­ge­win­nungs­or­ga­ni­sa­ti­on“ (SIPGO) für Sol­da­tin­nen und Sol­da­ten über­nom­men. Ziel des Pro­gramms ist es, schnell fle­xi­ble con­tai­ner­ba­sier­te Infra­struk­tur an regio­nal für den Auf­wuchs der Streit­kräf­te geeig­ne­ten Stand­or­ten bereit­zu­stel­len.

Lesen Sie zu die­sem The­ma auf unse­rer Sei­te: Ers­te Unter­künf­te für Neu­en Wehr­dienst über­ge­ben

Mobilfunk statt Fernsteuerung: Der neue Drohnen-Terror

Die Steue­rung von Droh­nen über das Mobil­funk­netz ist inzwi­schen wohl die bevor­zug­te Metho­de bei ihrem Ein­satz. Die­se Tech­nik ermög­licht Droh­nen­ein­sät­ze sowohl zur Auf­klä­rung, als auch für Angrif­fe über Hun­der­te Kilo­me­ter hin­weg, erschwert die Ortung der Droh­nen­pi­lo­ten erheb­lich und stellt Sicher­heits­be­hör­den, aber auch Streit­kräf­te dabei vor gro­ße Her­aus­for­de­run­gen.

Lesen Sie hier eine Mel­dung bei esut.de: Mobil­funk statt Fern­steue­rung: Der neue Droh­nen-Ter­ror über die Steue­rung von Spreng­stoff-Droh­nen über das Mobil­funk­netz — auch mit Blick auf den geplan­ten Spreng­stoff-Droh­nen­an­griff gegen ukrai­ni­sche Trans­port­flug­zeu­ge auf dem Flug­ha­fen Leip­zig.

Digitalfunk und Co.: Digitalisierung Landbasierte Operationen

Anfang Juli 2026 hat­te das BMVg in einer Pres­se­mit­tei­lung u.a. mit­ge­teilt, dass der aktu­el­le Sys­tem­nach­weis mit D‑LBO am 29. Juni in Muns­ter begon­nen habe, wobei sich die Sta­bi­li­tät und Leis­tung des Gesamt­sys­tems sich in den letz­ten Mona­ten deut­lich ver­bes­sert hät­ten.

Lesen Sie hier die gesam­te Pres­se­mit­tei­lun­gen und wei­te­re Infor­ma­tio­nen auf unse­rer Sei­te: Digi­tal­funk und Co.: Digi­ta­li­sie­rung Land­ba­sier­te Ope­ra­tio­nen

Personalwechsel bei der NATO Communications & Information Systems Group (NCISG)

Ende Juli und Mit­te August gab es in der NCISG zwei Per­so­nal­wech­sel: Am 28. Juli wech­sel­te der durch die tsche­chi­sche Armee gestell­te Kom­man­deur des 3rd NATO Signal Bat­tali­on (3NSB) im pol­ni­schen Bydgoszcz/Bromberg, am 11. August der durch die Bun­des­wehr gestell­te “Com­mand Seni­or Enlis­ted Lea­der” (CSEL) der  NCISG im bel­gi­schen Mons.

Der “CSEL” berät den Kom­man­deur der NCISG (COMNCISG) bei wich­ti­gen Ent­schei­dun­gen aus der Sicht der Unter­of­fi­zie­re und Mann­schaf­ten der NCISG, erklärt die­sen die Absich­ten sowie Ent­schei­dun­gen des COMNCISG, infor­miert die­sen über Anlie­gen und Sor­gen der Unter­of­fi­zie­re sowie Mann­schaf­ten der NCISG, ver­tritt die­se nach außen und bei Tref­fen mit mul­ti­na­tio­na­len Part­nern sowie ist Ansprech­part­ner für die Ein­satz­mo­ti­va­ti­on und das sozia­le Gefü­ge der NCISG.

Lesen Sie hier die ent­spre­chen­den bei­den eng­lisch­spra­chi­gen Mel­dun­gen des Public Affairs Team der NCISG über die­se bei­den Per­so­nal­wech­sel 3RD NATO SIGNAL BATTALION CHANGES COMMAND und NCISG MARKS CHANGE OF RESPONSIBILITY FOR COMMAND SENIOR ENLISTED LEADER