Bundeswehr realisiert souveräne KI-Infrastruktur

Das Ham­bur­ger IT-Unter­neh­men Kuber­ma­tic unter­stützt die BWI GmbH als wich­tigs­ten IT- und Digi­ta­li­sie­rungs­part­ner der Bun­des­wehr bei der Umset­zung einer völ­lig sou­ve­rä­nen, Cloud-nati­ven KI-Infra­struk­tur im Rah­men der “Soft­ware Defi­ned Defence-Stra­te­gie”. Um die mili­tä­ri­schen Fähig­kei­ten fle­xi­bel von fest instal­lier­ter Hard­ware auf anpass­ba­re Soft­ware umzu­stel­len, nutzt die Bun­des­wehr die Expe­ri­men­tier­platt­form xPlat­forms, auf der Ein­hei­ten und For­schungs­part­ner nun siche­ren Zugang zu einer leis­tungs­star­ken GPU-Infra­struk­tur erhal­ten. 

Lesen Sie dazu auf der Sei­te von ESuT.de:  Bun­des­wehr rea­li­siert sou­ve­rä­ne KI-Infra­struk­tur

Hin­weis der Redak­ti­on:
Die Abkür­zung “GPU” steht für “Gra­phic Pro­ces­sing Unit”, d.h. Grafikprozessor(einheit), die ursprüng­lich ent­wi­ckelt wur­de, um die “CPU” (= “Cen­tral Pro­ces­sing Unit”, d.h. Zentral-/Hauptprozessor(einheit) von gra­phi­schen Berech­nun­gen zu ent­las­ten. Inzwi­schen ist eine “GPU” aber auch ein eigen­stän­di­ger Rechen­chip zur gleich­zei­ti­gen,  par­al­le­len Berech­nung von Mas­sen­da­ten wie sie für moder­ne Künst­li­che Intel­li­genz (KI) beim Trai­ning von KI-Model­len benö­tigt wird.

IGEL GbR für EloKa-Projekt der Bundeswehr

Offen­sicht­lich kommt inzwi­schen Bewe­gung in die Elo­Ka-Pro­jek­te MAUS, SAWFISH und KNIFEFISH: Das Bun­des­kar­tell­amt hat am 28. Sep­tem­ber 2026 die Grün­dung des Gemein­schafts­un­ter­neh­mens IGEL GbR zur Beschaf­fung von Mit­teln zur Elek­tro­ni­schen Kampf­füh­rung geneh­migt !

Lesen Sie dazu auf unse­rer Sei­te: IGEL GbR für Elo­Ka-Pro­jekt der Bun­des­wehr

Meta und Orange bauen leistungsstärkstes Seekabel

Nicht über Tele­kom­mu­ni­ka­ti­ons­sa­tel­li­ten wird  die Mas­se der aktiv genutz­ten welt­wei­ten Daten­über­tra­gungs­ka­pa­zi­tät für das Inter­net mit der­zeit ins­ge­samt über 6.400 Tera-Bit/s (Tb/s) abge­wi­ckelt, son­dern 98 — 99% lau­fen über Licht­wel­len­lei­ter-See­ka­bel !

Haupt­grund hier­für ist, dass die Daten­über­tra­gungs­ka­pa­zi­tät bereits eines der moderns­ten trans­ozea­ni­schen Licht­wel­len­lei­ter-See­ka­bel (250 — 600 Tb/s) das etwa 1,66 — 3‑fache von Tele­kom­mu­ni­ka­ti­ons­sa­tel­li­ten (Star­link: welt­weit ins­ge­samt 150 — 200 Tb/s über bewohn­tem Fest­land) beträgt.

Lesen Sie des­halb hier eine Mel­dung bei Golem.de über die Ankün­di­gung des geplan­ten Baus des mit 1.000 Tb/s bis­her leis­tungs­stärks­ten See­ka­bels mit Mul­ti­co­re-Faser­tech­no­lo­gie zwi­schen den USA und Euro­pa, das damit die min­des­tens etwa dop­pel­te Daten­über­tra­gungs­ka­pa­zi­tät wie die bis­he­ri­gen moderns­ten trans­ozea­ni­schen See­ka­bel hat: PETAL: Meta und Oran­ge bau­en leis­tungs­stärks­tes See­ka­bel

Ergän­zend dazu fin­den Sie hier noch als Hin­ter­grund­in­for­ma­ti­on die deutsch- und eng­lisch­spra­chi­gen Wiki­pe­dia-Ein­trä­ge zum The­ma “See­ka­bel (deutsch)” und “See­ka­bel (eng­lisch)”

Warum die KI-Panikmache Unfug ist


In vie­len gro­ßen Medi­en gab es in den ver­gan­ge­nen Wochen und Tagen Berich­te über apo­ka­lyp­ti­sche War­nun­gen von den US-ame­ri­ka­ni­schen KI-Unter­neh­mern Elon Musk (xAI mit Chat­bot “Grok”), Sam Alt­man (Ope­nAI mit “ChatGPT”) sowie Dario Amo­dei (Anthro­pic mit Chat­bot “Clau­de”) vor einer mög­li­cher­wei­se alles ver­nich­ten­den “Super­in­tel­li­genz” ihrer KI-Model­le, wäh­rend­des­sen Ope­nAI (!) von angeb­lich bereits erreich­ter “Arti­fi­ci­al Gene­ral Intel­li­gence” (AGI) sei­ner Astra-Model­le fabu­liert, einer “all­um­fas­send intel­li­gen­ten” ChatGPT-Ver­si­on (GPT = “Gene­ra­ti­ve Pre-trai­ned Trans­for­mer”), und US-Prä­si­dent Trump — des­sen Sohn Donald Trump Jr. mas­siv in xAI inves­tiert hat sowie des­sen Regie­rung mit Ope­nAI und Anthro­pic über staat­li­che Betei­li­gun­gen in Höhe von meh­re­ren Mil­li­ar­den US-Dol­lar ver­han­delt ! — eine “Pau­se” sowie inter­na­tio­na­le Über­wa­chung bzw. Kon­trol­le der wei­te­ren KI-Ent­wick­lung ablehnt und bei der UN-Gene­ral­ver­samm­lung for­dert, KI ab sofort “Super-Intel­li­genz” (SI) zu nen­nen.

Lesen Sie zu o.a. War­nun­gen sowie zur angeb­lich bereits erreich­ten “Arti­fi­ci­al Gene­ral Intel­li­gence” (AGI) hier bei Golem.de den Arti­kel: “MASCHINEN-HERRSCHAFT ABGESAGT: War­um die KI-Panik­ma­che Unfug ist”.

Special – Electronic Warfare – 2026 – Issue 3

Ein­zel­hei­ten zu dem fik­ti­ven Elo­Ka-Sze­na­rio, das der Ana­ly­se zugrun­de liegt, wie eine NATO-Bri­ga­de im Jahr 2028 bei einem mög­li­chen Angriff einer rus­si­schen Armee im Bal­ti­kum mit deren Fähig­kei­ten zum Elek­tro­ni­schen Kampf abschnei­den wür­de und wie ihre Chan­cen dabei ver­bes­sert wer­den könn­ten, fin­den Sie auf unse­rer Sei­te: Spe­cial – Elec­tro­nic War­fa­re – 2026 – Issue 3

By Invitation – Electronic Warfare in the Northern Baltic – A 2028 Scenario

Wie wür­de eine NATO-Bri­ga­de im Jahr 2028 bei einem mög­li­chen Angriff einer rus­si­schen Armee im Bal­ti­kum mit deren Fähig­kei­ten zum Elek­tro­ni­schen Kampf abschnei­den und wie könn­ten ihre Chan­cen dabei ver­bes­sert wer­den ?

Mit die­sen Fra­gen befasst sich eine in “ARMADA Inter­na­tio­nal” ver­öf­fent­lich­te Ana­ly­se, wel­che dazu die russische(n) Dok­trin sowie Fähig­kei­ten zum “Radio-Elek­tro­ni­schen Kampf”, die Füh­rungs- und Kom­mu­ni­ka­ti­ons­ar­chi­tek­tur einer NATO-Bri­ga­de, deren Ver­wund­bar­kei­ten bei mas­sier­ten rus­si­schen Elek­tro­ni­schen Gegen­maß­nah­men, mög­li­che Schutz- sowie Ver­bes­se­rungs­mass­nah­men dage­gen, Mög­lich­kei­ten zur Aus­nut­zung rus­si­scher Schwä­chen und Ein­schrän­kun­gen beim Radio-Elek­tro­ni­schen Kampf” sowie die Aus­wir­kun­gen auf eine der­ar­ti­ge Aus­ein­an­der­set­zung unter­sucht.

Lesen Sie dazu auf unse­rer Sei­te: By Invi­ta­ti­on — Elec­tro­nic War­fa­re in the Nor­t­hern Bal­tic — A 2028 Sece­na­rio

AFCEA-Fachkonferenz “TechNet Europe 2026” – “When Will War Be War?”

Am 16. Sep­tem­ber 2026 hielt auch unser FmR-Mit­glied Oberst i.G. Sön­ke M., Abtei­lungs­lei­ter im Zen­trum Digi­ta­li­sie­rung der Bun­des­wehr bei der Fach­kon­fe­renz “Tech­Net Euro­pe 2026” von AFCEA Euro­pe in Ber­lin einen Grund­satz­vor­trag zum The­ma “When Will War Be War?”.

Lesen Sie hier eine eng­lisch­spra­chi­ge Mel­dung über die­sen Vor­trag bei “SIGNAL”, der offi­zi­el­len Inter­net-Sei­te von AFCEA Inter­na­tio­nal und Anmer­kun­gen der Redak­ti­on: 
AFCEA-Fach­kon­fe­renz “Tech­Net Euro­pe 2026” – “When Will War Be War?”

Fachkonferenz “TechNet Europe 2026”

Am 15. Sep­tem­ber 2026 hielt unser FmR-Mit­glied Gen­Maj Armin Fleisch­mann, Abtei­lungs­lei­ter Pla­nung und Kom­man­deur der Unter­stüt­zungs­kräf­te im Kdo­CIR sowie Vor­sit­zen­der von AFCEA Bonn e.V. bei der Fach­kon­fe­renz “Tech­Net Euro­pe 2026” von AFCEA Euro­pe in Ber­lin einen Grund­satz­vor­trag zum The­ma “Hybrid War­fa­re from a Ger­man Per­spec­ti­ve”.

Dabei adres­sier­te er vier Berei­che, die durch Indus­trie und For­schung beach­tet wer­den soll­ten, um die Streit­kräf­te bei der Vor­be­rei­tung von heu­ti­ger Lan­des- und Bünd­nis­ver­tei­di­gung zu unter­stüt­zen:

• “inter­ope­ra­bi­li­ty by design”,
• “resi­li­ence by design”,
• “trust by design” und 
• “respon­si­bi­li­ty by design”.

Lesen Sie hier eine eng­lisch­spra­chi­ge Mel­dung über die­sen Vor­trag bei “SIGNAL”, der offi­zi­el­len Inter­net-Sei­te von AFCEA Inter­na­tio­nal: A Ger­man Per­spec­ti­ve: Indus­try and Rese­arch Must-Haves for Mili­ta­ry Rea­di­ness in the AI Era

Vier neue Flottendienstboote für bessere Aufklärungsergebnisse

Am 14. Sep­tem­ber erfolg­te bei der Pee­ne-Werft in Wol­gast im Bei­sein von u.a. Bun­des­mi­nis­ter der Ver­tei­di­gung, Boris Pis­to­ri­us und Vize­ad­mi­ral Dr. Tho­mas Daum, Inspek­teur der TSK CIR die Kiel­le­gung für das drit­te neue Flot­ten­dienst­boot der Bun­des­wehr, nach­dem der Brenn­be­ginn für die­ses erst am 16. April 2026 war — mit die­sen nur ca. fünf Mona­ten sogar meh­re­re Mona­te vor­zei­tig.

Im Rah­men sei­ner Anspra­che kün­dig­te Bun­des­mi­nis­ter Pis­to­ri­us an, dass die Indienst­stel­lung des ers­ten Flot­ten­dienst­boo­tes nun jedoch erst ab 2029 erfol­gen wer­de sowie, dass dar­über hin­aus auch die Beschaf­fung eines wei­te­ren vier­ten Flot­ten­dienst­boo­tes geplant sei — aller­dings vor­be­halt­lich der noch aus­ste­hen­den Bil­li­gung durch den Haus­halts­aus­schuss des Deut­schen Bun­des­ta­ges.

Lesen Sie hier eini­ge ent­spre­chen­de Mel­dun­gen und Berich­te dazu sowie unse­re FmR-Web­page zum The­ma “Flot­ten­dienst­boo­te auf unse­rer Sei­te: Vier neue Flot­ten­dienst­boo­te für bes­se­re Auf­klä­rungs­er­geb­nis­se