Warum die KI-Panikmache Unfug ist


In vie­len gro­ßen Medi­en gab es in den ver­gan­ge­nen Wochen und Tagen Berich­te über apo­ka­lyp­ti­sche War­nun­gen von den US-ame­ri­ka­ni­schen KI-Unter­neh­mern Elon Musk (xAI mit Chat­bot “Grok”), Sam Alt­man (Ope­nAI mit “ChatGPT”) sowie Dario Amo­dei (Anthro­pic mit Chat­bot “Clau­de”) vor einer mög­li­cher­wei­se alles ver­nich­ten­den “Super­in­tel­li­genz” ihrer KI-Model­le, wäh­rend­des­sen Ope­nAI (!) von angeb­lich bereits erreich­ter “Arti­fi­ci­al Gene­ral Intel­li­gence” (AGI) sei­ner Astra-Model­le fabu­liert, einer “all­um­fas­send intel­li­gen­ten” ChatGPT-Ver­si­on (GPT = “Gene­ra­ti­ve Pre-trai­ned Trans­for­mer”), und US-Prä­si­dent Trump — des­sen Sohn Donald Trump Jr. mas­siv in xAI inves­tiert hat sowie des­sen Regie­rung mit Ope­nAI und Anthro­pic über staat­li­che Betei­li­gun­gen in Höhe von meh­re­ren Mil­li­ar­den US-Dol­lar ver­han­delt ! — eine “Pau­se” sowie inter­na­tio­na­le Über­wa­chung bzw. Kon­trol­le der wei­te­ren KI-Ent­wick­lung ablehnt und bei der UN-Gene­ral­ver­samm­lung for­dert, KI ab sofort “Super-Intel­li­genz” (SI) zu nen­nen.

Lesen Sie zu o.a. War­nun­gen sowie zur angeb­lich bereits erreich­ten “Arti­fi­ci­al Gene­ral Intel­li­gence” (AGI) hier bei Golem.de den Arti­kel: “MASCHINEN-HERRSCHAFT ABGESAGT: War­um die KI-Panik­ma­che Unfug ist”.

Special – Electronic Warfare – 2026 – Issue 3

Ein­zel­hei­ten zu dem fik­ti­ven Elo­Ka-Sze­na­rio, das der Ana­ly­se zugrun­de liegt, wie eine NATO-Bri­ga­de im Jahr 2028 bei einem mög­li­chen Angriff einer rus­si­schen Armee im Bal­ti­kum mit deren Fähig­kei­ten zum Elek­tro­ni­schen Kampf abschnei­den wür­de und wie ihre Chan­cen dabei ver­bes­sert wer­den könn­ten, fin­den Sie auf unse­rer Sei­te: Spe­cial – Elec­tro­nic War­fa­re – 2026 – Issue 3

By Invitation – Electronic Warfare in the Northern Baltic – A 2028 Scenario

Wie wür­de eine NATO-Bri­ga­de im Jahr 2028 bei einem mög­li­chen Angriff einer rus­si­schen Armee im Bal­ti­kum mit deren Fähig­kei­ten zum Elek­tro­ni­schen Kampf abschnei­den und wie könn­ten ihre Chan­cen dabei ver­bes­sert wer­den ?

Mit die­sen Fra­gen befasst sich eine in “ARMADA Inter­na­tio­nal” ver­öf­fent­lich­te Ana­ly­se, wel­che dazu die russische(n) Dok­trin sowie Fähig­kei­ten zum “Radio-Elek­tro­ni­schen Kampf”, die Füh­rungs- und Kom­mu­ni­ka­ti­ons­ar­chi­tek­tur einer NATO-Bri­ga­de, deren Ver­wund­bar­kei­ten bei mas­sier­ten rus­si­schen Elek­tro­ni­schen Gegen­maß­nah­men, mög­li­che Schutz- sowie Ver­bes­se­rungs­mass­nah­men dage­gen, Mög­lich­kei­ten zur Aus­nut­zung rus­si­scher Schwä­chen und Ein­schrän­kun­gen beim Radio-Elek­tro­ni­schen Kampf” sowie die Aus­wir­kun­gen auf eine der­ar­ti­ge Aus­ein­an­der­set­zung unter­sucht.

Lesen Sie dazu auf unse­rer Sei­te: By Invi­ta­ti­on — Elec­tro­nic War­fa­re in the Nor­t­hern Bal­tic — A 2028 Sece­na­rio

AFCEA-Fachkonferenz “TechNet Europe 2026” – “When Will War Be War?”

Am 16. Sep­tem­ber 2026 hielt auch unser FmR-Mit­glied Oberst i.G. Sön­ke M., Abtei­lungs­lei­ter im Zen­trum Digi­ta­li­sie­rung der Bun­des­wehr bei der Fach­kon­fe­renz “Tech­Net Euro­pe 2026” von AFCEA Euro­pe in Ber­lin einen Grund­satz­vor­trag zum The­ma “When Will War Be War?”.

Lesen Sie hier eine eng­lisch­spra­chi­ge Mel­dung über die­sen Vor­trag bei “SIGNAL”, der offi­zi­el­len Inter­net-Sei­te von AFCEA Inter­na­tio­nal und Anmer­kun­gen der Redak­ti­on: 
AFCEA-Fach­kon­fe­renz “Tech­Net Euro­pe 2026” – “When Will War Be War?”

Fachkonferenz “TechNet Europe 2026”

Am 15. Sep­tem­ber 2026 hielt unser FmR-Mit­glied Gen­Maj Armin Fleisch­mann, Abtei­lungs­lei­ter Pla­nung und Kom­man­deur der Unter­stüt­zungs­kräf­te im Kdo­CIR sowie Vor­sit­zen­der von AFCEA Bonn e.V. bei der Fach­kon­fe­renz “Tech­Net Euro­pe 2026” von AFCEA Euro­pe in Ber­lin einen Grund­satz­vor­trag zum The­ma “Hybrid War­fa­re from a Ger­man Per­spec­ti­ve”.

Dabei adres­sier­te er vier Berei­che, die durch Indus­trie und For­schung beach­tet wer­den soll­ten, um die Streit­kräf­te bei der Vor­be­rei­tung von heu­ti­ger Lan­des- und Bünd­nis­ver­tei­di­gung zu unter­stüt­zen:

• “inter­ope­ra­bi­li­ty by design”,
• “resi­li­ence by design”,
• “trust by design” und 
• “respon­si­bi­li­ty by design”.

Lesen Sie hier eine eng­lisch­spra­chi­ge Mel­dung über die­sen Vor­trag bei “SIGNAL”, der offi­zi­el­len Inter­net-Sei­te von AFCEA Inter­na­tio­nal: A Ger­man Per­spec­ti­ve: Indus­try and Rese­arch Must-Haves for Mili­ta­ry Rea­di­ness in the AI Era

Vier neue Flottendienstboote für bessere Aufklärungsergebnisse

Am 14. Sep­tem­ber erfolg­te bei der Pee­ne-Werft in Wol­gast im Bei­sein von u.a. Bun­des­mi­nis­ter der Ver­tei­di­gung, Boris Pis­to­ri­us und Vize­ad­mi­ral Dr. Tho­mas Daum, Inspek­teur der TSK CIR die Kiel­le­gung für das drit­te neue Flot­ten­dienst­boot der Bun­des­wehr, nach­dem der Brenn­be­ginn für die­ses erst am 16. April 2026 war — mit die­sen nur ca. fünf Mona­ten sogar meh­re­re Mona­te vor­zei­tig.

Im Rah­men sei­ner Anspra­che kün­dig­te Bun­des­mi­nis­ter Pis­to­ri­us an, dass die Indienst­stel­lung des ers­ten Flot­ten­dienst­boo­tes nun jedoch erst ab 2029 erfol­gen wer­de sowie, dass dar­über hin­aus auch die Beschaf­fung eines wei­te­ren vier­ten Flot­ten­dienst­boo­tes geplant sei — aller­dings vor­be­halt­lich der noch aus­ste­hen­den Bil­li­gung durch den Haus­halts­aus­schuss des Deut­schen Bun­des­ta­ges.

Lesen Sie hier eini­ge ent­spre­chen­de Mel­dun­gen und Berich­te dazu sowie unse­re FmR-Web­page zum The­ma “Flot­ten­dienst­boo­te auf unse­rer Sei­te: Vier neue Flot­ten­dienst­boo­te für bes­se­re Auf­klä­rungs­er­geb­nis­se

65 Jahre Fernmeldering e.V.

Heu­te vor 65. Jah­ren, am 14. Sep­tem­ber 1961 wur­de in Bonn der Fern­mel­de­ring e.V. gegrün­det.

In dem im Erd­ge­schoß gele­ge­nen und schon für min­des­tens zwei Vor­be­spre­chun­gen im Früh­jahr 1961 genutz­ten Bespre­chungs­zim­mer des soge­nann­ten „Tele­fun­ken-Hau­ses“ in der Schaum­burg-Lip­pe-Stra­ße 5 – dem Sitz der dama­li­gen „Ver­bin­dungs­stel­le Bonn“ der frü­he­ren Tele­fun­ken GmbH zu eini­gen Bon­ner Bun­des­mi­nis­te­ri­en (ver­mut­lich neben BMVg auch Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Ange­le­gen­hei­ten des Fern­mel­de­we­sens – ab 1989 Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Post und Tele­kom­mu­ni­ka­ti­on – sowie Bun­des­mi­nis­te­ri­um des Inne­ren (BMI)) – tra­fen sich Oberst Rolf Göh­ring, Oberst im BGS a.D. Lorenz Frey, Oberst a.D. Walt­her Achen­bach, Oberst a.D. Rudolf Mor­gen­stern, Oberst Wil­helm Jung, Haupt­mann Wil­helm Iser­mann (Luft­waf­fe) und Boots­mann Wil­li Schmied zur Grün­dung des Fern­mel­de­rings e.V., bei wel­cher auch der fina­le Sat­zungs­ent­wurf aus­führ­lich bespro­chen sowie ein­stim­mig ange­nom­men und das von Ober­feld­we­bel Karl­heinz Gla­gow­ski ent­wor­fe­ne sowie heu­te noch ver­wen­de­te Wap­pen („Ver­eins­ab­zei­chen“) des Fern­mel­de­rings e.V. vor­ge­stellt und eben­falls ein­stim­mig beschlos­sen wur­de. 
In der anschlie­ßen­den ers­ten Vor­stands­wahl wur­den Oberst Göh­ring zum Vor­sit­zen­den des Fern­mel­de­rings e.V., Boots­mann Schmied zu sei­nem Stell­ver­tre­ter, Haupt­mann Iser­mann zum Schrift­füh­rer sowie – in Abwe­sen­heit – Amts­rat Fren­zel zum Kas­sen­wart und Oberst a.D. Achen­bach zum Lei­ter der „Zen­tral­grup­pe“ (was wohl dem heu­ti­gen Geschäfts­füh­rer ent­sprach) gewählt. 
Die Ein­tra­gung des Fern­mel­de­rings e.V. in das Ver­eins­re­gis­ter beim Amts­ge­richt Bonn erfolg­te am 3. Novem­ber 1961.

Lesen Sie dazu sowie zur Vor­ge­schich­te der Grün­dung des Fern­mel­de­rings e.V. und zu den ers­ten Akti­vi­tä­ten zur Bekannt­ma­chung die­ser Grün­dung den Arti­kel “Vor 65 Jah­ren: Grün­dung des Fern­mel­de­rings e.V. am 14.  Sep­tem­ber 1961 – „Am Anfang war eine Idee …“ als Aus­zug aus der F‑Flagge 1–2026.

Dar­über hin­aus fin­den Sie anläß­lich des 65. Grün­dungs­tags des Fm-Rings eine Fort­schrei­bung sei­ner Chro­nik für den Zeit­raum 1. Janu­ar 2021 bis 30. Juni 2026

Ein Historiker im Cyber- und Informationsraum

Sei­ne Arbeit ver­bin­det die Ver­gan­gen­heit der Fernmelde‑, Auf­klä­rungs- und Infor­ma­ti­ons­ver­bän­de, die Auf­ga­ben der heu­ti­gen Teil­streit­kraft Cyber- und Infor­ma­ti­ons­raum und die Her­aus­for­de­run­gen, vor denen die Bun­des­wehr künf­tig ste­hen wird. His­to­ri­ker Sven Dep­pisch meint: Wer weiß, woher er kommt, kann bes­ser ver­ste­hen, wo er steht und wohin er gehen muss.

Lesen Sie dazu auf unse­rer Sei­te: Ein His­to­ri­ker im Cyber- und Infor­ma­ti­ons­raum

SANS Institute und BAAINBw: Strategische Vereinbarung über Cybersicherheitstrainings

Ange­sichts eska­lie­ren­der Bedro­hun­gen und eines sich ver­schär­fen­den Fach­kräf­te­man­gels ver­stär­ken die euro­päi­schen Regie­run­gen ihre Inves­ti­tio­nen in Cyber­si­cher­heits­fach­kräf­te. Vor die­sem Hin­ter­grund haben das SANS Insti­tu­te und das Bun­des­amt für Aus­rüs­tung, Infor­ma­ti­ons­tech­nik und Nut­zung der Bun­des­wehr (BAAINBw) eine stra­te­gi­sche Rah­men­ver­ein­ba­rung bekannt gege­ben. Die mehr­jäh­ri­ge Ver­ein­ba­rung ermög­licht die Aus­bil­dung und GIAC-Zer­ti­fi­zie­rung von meh­re­ren tau­send Cyber­si­cher­heits­exper­ten in der Bun­des­wehr und bei wich­ti­gen deut­schen Sicher­heits­be­hör­den auf Bun­des­ebe­ne. Sie wird die lang­fris­ti­ge Cyber-Resi­li­enz Deutsch­lands stär­ken, indem sie die tech­ni­schen Fähig­kei­ten des Per­so­nals ver­bes­sert, das für den Schutz kri­ti­scher Regie­rungs­sys­te­me und der natio­na­len Sicher­heits­in­fra­struk­tur ver­ant­wort­lich ist.

Lesen Sie dazu bei Defence-Network.com:  SANS Insti­tu­te und BAAINBw: Stra­te­gi­sche Ver­ein­ba­rung über Cyber­si­cher­heits­trai­nings
und bei ESuT.de: Cyber-Trai­ning für die Bun­des­wehr mit dem SANS Insti­tu­te

Ergän­zend dazu bei Wiki­pe­dia: SANS Insti­tu­te
und bei it-schulungen.com: Was beschei­ni­gen GIAC-Zer­ti­fi­zie­run­gen?