RASSWET: Russisches Satelliteninternet mit militärischer Komponente

Nach­dem Anfang Febru­ar 2026 das US-Satel­li­ten­sys­tem “Star­link” für die rus­si­schen Streit­kräf­te abge­schal­tet wor­den war, hat­te Russ­land Ende März 2026 die ers­ten 16 „Rassvet“-Satelliten erfolg­reich ins All geschos­sen: Obwohl die­se 16 Satel­li­ten im Ver­gleich zu den tau­sen­den von “Star­link” ver­schwin­dend gering sind, mar­kie­ren sie den­noch den Start­schuss für ein rus­si­sches Satel­li­ten-Sys­tem in einem “Low Earth Orbit” (LEO) von ca. 800 km, wel­ches bis 2027 kom­mer­zi­ell und mili­tä­risch voll ein­satz­fä­hig sein soll.  

Lesen Sie dazu auf unse­rer Sei­te: RASSWET: Rus­si­sches Satel­li­ten­in­ter­net mit mili­tä­ri­scher Kom­po­nen­te

Aufwuchs in der Dimension Weltraum: Pistorius bei Industriepartner OHB in Bremen

Ver­tei­di­gungs­mi­nis­ter Boris Pis­to­ri­us hat am 14. Juli 2026 das Tech­no­lo­gie- und Raum­fahrt­un­ter­neh­men OHB – Orbi­ta­le Hoch­tech­no­lo­gie Bre­men – besucht. Der Besuch unter­streicht die zen­tra­le Rol­le des Welt­raums für die Zukunfts­fä­hig­keit der Bun­des­wehr und für die deut­sche Ver­tei­di­gungs- und Sicher­heits­ar­chi­tek­tur ins­ge­samt. Denn Sicher­heit muss auch im Welt­raum ver­tei­digt wer­den.

Lesen Sie bei BMVg.de: Weltraum/Aufwuchs in der Dimen­si­on Welt­raum: Pis­to­ri­us bei Indus­trie­part­ner OHB in Bre­men und Pres­se­link: Pres­se­state­ment Boris Pis­to­ri­us und Vor­stands­vor­sit­zen­der OHB SE Mar­co Fuchs

Ergän­zend dazu Hin­ter­grund­in­for­ma­tio­nen über den geplan­ten Aus­bau der Bun­des­wehr-Satel­li­ten­ka­pa­zi­tä­ten:
suv.report: Bun­des­wehr plant Satel­li­ten­flot­te mit bis zu 1200 Ein­hei­ten bis 2030
und Golem.de:  EHRGEIZIGES PROJEKT: Bun­des­wehr erwägt Flot­te mit bis zu 1.200 Satel­li­ten

Dar­über hin­aus auf unse­ren FmR-Web­pages “Was Satel­li­ten für die Bun­des­wehr so wich­tig macht” und “Satel­li­ten­kom­mu­ni­ka­ti­on als ent­schei­den­der Fak­tor für mili­tä­ri­schen Erfolg”

NATO-Ostgrenze – Schutzauftrag im elektromagnetischen Umfeld

Oberst­leut­nant Moritz Kase­low ist Kom­man­deur des Batail­lons für Elek­tro­ni­sche Kampf­füh­rung 932 in Frankenberg/Eder und war als Kon­tin­gent­füh­rer für die Auf­klä­rungs­mis­si­on VIGO in Litau­en ein­ge­setzt. Im Inter­view spricht er über den wich­ti­gen Bei­trag der Mis­si­on zum Schutz der NATO-Ost­flan­ke und gibt einen Aus­blick auf die nächs­te VIGO im kom­men­den Herbst.

Lesen Sie dazu auf der Sei­te von Bundeswehr.de: Elek­tro­ni­sche Kampf­füh­rung: NATO-Ost­gren­ze – Schutz­auf­trag im elek­tro­ma­gne­ti­schen Umfeld

Ergän­zend dazu ein Bericht über die Mis­si­on “Vigi­lant Owl” in Litau­en: Elek­tro­ni­sche Kampf­füh­rung: Elek­tro­ni­scher Kampf – der laut­lo­se Krieg


Einsatz des Prototypen „Baumfalke“ zur Positionsbestimmung („Ortung“) von gegnerischen Funksendern bei „Vigilant Owl“ in Litauen

Wäh­rend seit Anbe­ginn der Fern­mel­de­auf­klä­rung im 1. Welt­krieg – und nach dem 2. Welt­krieg auch in der Elek­tro­ni­schen Auf­klä­rung – zur Posi­ti­ons­be­stim­mung („Ortung“) von geg­ne­ri­schen Funk­sen­dern bzw. Radar­ge­rä­ten mit­tels spe­zi­el­ler Peil­an­ten­nen deren Emp­fangs­rich­tun­gen bestimmt sowie aus deren Schnitt­punk­ten bzw. ‑flä­chen ihre Stand­or­te ermit­telt wur­den, nutzt EloK­a­Btl 932 seit inzwi­schen zwei Jah­ren und nun auch bei „Vigi­lant Owl“ in Litau­en mit dem Pro­to­typ „Baum­fal­ke“ ein alter­na­ti­ves Ver­fah­ren zur Posi­ti­ons­be­stim­mung („Ortung“) von geg­ne­ri­schen Funk­sen­dern: Durch Mes­sung der Zei­ten beim Ein­tref­fen ihrer Emp­fangs­si­gna­le („TOA“) an min­des­tens drei Emp­fän­gern sowie Ermitt­lung der Zeit­un­ter­schie­de („TDOA“) zwi­schen dem Ein­tref­fen der Emp­fangs­si­gna­le bei die­sen Emp­fän­gern kön­nen durch ent­spre­chen­de, kom­ple­xe Berech­nun­gen die Ent­fer­nun­gen zu den Sen­dern und dar­aus deren Stand­or­te bestimmt wer­den. 

Lesen Sie dazu auf unse­rer Sei­te den Arti­kel und wei­te­re Hin­ter­grund­in­for­ma­tio­nen: Ein­satz des Pro­to­ty­pen „Baum­fal­ke“ zur Posi­ti­ons­be­stim­mung („Ortung“) von geg­ne­ri­schen Funk­sen­dern bei „Vigi­lant Owl“ in Litau­en

DREHTAINER zeigt Nachfolger für Bundeswehr-Fernmeldekabine

Die DREHTAINER GmbH, ein in Meck­len­burg-Vor­pom­mern ansäs­si­ger Her­stel­ler für Spe­zi­al­con­tai­ner, zeig­te auf der Euro­sa­to­ry 2026 in Paris erst­mals Mus­ter­mo­del­le für Con­tain­erlö­sun­gen „IT-Arbeits­platz“ und „Sys­tem­tech­nik“, mit denen die Bun­des­wehr zukünf­tig die in die Jah­re gekom­men Fern­mel­de­ka­bi­nen erset­zen will.

Hartpunkt.de: DREHTAINER zeigt Nach­fol­ger für Bun­des­wehr-Fern­mel­de­ka­bi­ne

Ergän­zend dazu die BAAINBw-Mit­tei­lun­gen über die Ergeb­nis­se der ent­spre­chen­den EU-wei­ten Aus­schrei­bun­gen:
682594–2025 — Ergeb­nis, 679842–2025 — Ergeb­nis, 677522–2025 — Ergeb­nis und 676219–2025 — Ergeb­nis

PEGASUS: Der Wiederaufbau der strategischen Luftaufklärung

Mit dem Sys­tem PEGASUS (Per­sis­tent Ger­man Air­bor­ne Sur­veil­lan­ce Sys­tem) voll­zieht die Bun­des­wehr einen his­to­ri­schen und stra­te­gisch ent­schei­den­den Schritt: den Wie­der­auf­bau einer bedeu­ten­den Fähig­keit moder­ner Streit­kräf­te, der luft­ge­stütz­ten signal­er­fas­sen­den Auf­klä­rung.

Lesen Sie dazu auf der Sei­te von Hardthöhen-Kurier.de: PEGASUS: Der Wie­der­auf­bau der stra­te­gi­schen Luft­auf­klä­rung

Ergän­zend dazu auf unse­rer PEGASUS betref­fen­den FmR-Web­page “Auf­klä­rungs­sys­tem PEGASUS geht in die nächs­te Pha­se”

Durchgängig sichere Kommunikation mit miFAP Manpack

Mit dem miFAP Man­pack erwei­tert RUAG sei­ne Pro­dukt­fa­mi­lie um eine ultra­mo­bi­le Kom­mu­ni­ka­ti­ons­lö­sung, die eine durch­gän­gig siche­re und inter­ope­ra­ble Sprach- und Daten­über­tra­gung bei tech­nisch kom­ple­xen, mul­ti­na­tio­na­len Ein­sät­zen garan­tiert. Das Herz­stück der miFAP-Fami­lie bil­det der Tac­ti­cal Access Node (TAN), der bis­lang inkom­pa­ti­ble Sys­te­me und Signa­le kon­so­li­diert.

Lesen Sie dazu auf der Sei­te von esut.de: Durch­gän­gig siche­re Kom­mu­ni­ka­ti­on mit miFAP Man­pack

Ergän­zend dazu auf unse­re FmR-Web­page “Der miFAP von RUAG: Inter­ope­ra­bi­li­tät als Schlüs­sel moderns­ter Ein­satz­kom­mu­ni­ka­ti­on”

Der Kampf um KI-Gegenmaßnahmen – Die Büchse der Pandora wieder schließen

Da künst­li­che Intel­li­genz (KI) zuneh­mend in mili­tä­ri­sche Aus­rüs­tung Ein­zug hält, wird die Ent­wick­lung wirk­sa­mer Gegen­maß­nah­men immer dring­li­cher. Ange­sichts der ver­stärk­ten Inte­gra­ti­on von Ziel­er­fas­sungs­sys­te­men mit­tels maschi­nel­ler Bild­ver­ar­bei­tung in Droh­nen durch die Ukrai­ne ist es nur eine Fra­ge der Zeit, bis Russ­land nach­zieht. Zur Vor­be­rei­tung hat die Ukrai­ne bereits begon­nen, Tech­ni­ken zur Abwehr von KI zu unter­su­chen.

Lesen Sie im heu­ti­gen War­sight-Fach­ar­ti­kel  von Mark Caza­let, wel­che Beob­ach­tun­gen sich in der Ukrai­ne machen las­sen: Der Kampf um KI-Gegen­maß­nah­men – Die Büch­se der Pan­do­ra wie­der schlie­ßen

Hier der ent­spre­chen­de, eng­lisch­spra­chi­ge Ori­gi­nal-Fach­ar­ti­kel: The coun­ter-AI batt­le: Clo­sing Pandora’s box

Des Wei­te­ren bei Militaeraktuell.at: Streit­kräf­te International/RUSSLAND: MIT ZEBRA-TARNUNG GEGEN DROHNEN UND KI
und bei fr.de: Russ­land nutzt neue „Zebra“-Tarnung als Schutz gegen Droh­nen – doch der Trick geht nach hin­ten los

NATO setzt auf Maven Smart System und datenzentrierte Sicherheit

Das NATO Maven Smart Sys­tem (MSS) hat am 22. Juni sei­ne vol­le tech­ni­sche Ein­satz­fä­hig­keit erreicht und damit einen wich­ti­gen Mei­len­stein in der digi­ta­len Trans­for­ma­ti­on des Bünd­nis­ses gesetzt, wie aus einer aktu­el­len Mit­tei­lung der NATO her­vor­geht.

Lesen Sie auf der Sei­te von Hartpunkt.de: NATO setzt auf Maven Smart Sys­tem und daten­zen­trier­te Sicher­heit
und bei shape.nato.int:  NATO MAVEN SMART SYSTEM ACHIEVES FULL TECHNICAL OPERATIONAL CAPABILITY

Ergän­zend dazu auf unse­re FmR-Web­page “KI-Unter­stüt­zun­g/-Nut­zung in der NATO”

Deutschland und Niederlande übernehmen mehr Verantwortung im Baltikum

NATO-Schicht­tor­te” wird brei­ter — I. DEU-/NLD-Korps über­nimmt Ver­ant­wor­tung für Pla­nung und Füh­rung von NATO-Ope­ra­tio­nen in Est­land und Lett­land vom Mul­ti­na­tio­na­len Korps Nord­ost

Nach­dem bereits im letz­ten Jahr auf ope­ra­ti­ver Ebe­ne die “Are­as of Reson­si­bi­li­ty” zwi­schen den Joint Forces Com­mands (JFC) in Bruns­sum und Nor­folk neu gere­gelt wur­den, indem JFC Nor­folk zusätz­lich zu sei­ner Ver­ant­wor­tung für Pla­nung und Füh­rung von NATO-Ope­ra­tio­nen im Atlan­tik, auf Island, in Nor­we­gen und Groß­bri­tan­ni­en, auch die Ver­ant­wor­tung für Pla­nung und Füh­rung von NATO-Ope­ra­tio­nen in Däne­mark, Schwe­den und Finn­land — also auf der kom­plet­ten NATO-Nord­flan­ke — von JFC Bruns­sum über­nahm, erfolg­te jetzt auch auf tak­ti­scher Ebe­ne eine Auf­tei­lung der Ver­ant­wor­tung für Pla­nung und Füh­rung von NATO-Ope­ra­tio­nen an der NATO-Nord­ost­flan­ke: Das I. DEU-/NLD-Korps über­nahm die Ver­ant­wor­tung für Pla­nung und Füh­rung von NATO-Ope­ra­tio­nen in Est­land und Lett­land vom Mul­ti­na­tio­na­len Korps Nord­ost. Letz­te­res kann sich damit nun auf die Pla­nung und Füh­rung von NATO-Ope­ra­tio­nen in Litau­en und (Nordost-)Polen kon­zen­trie­ren.

Lesen Sie dazu ent­spre­chen­de Mel­dun­gen und Berich­te auf unse­rer FmR-Web­page “Schutz der NATO-Ost­flan­ke: Deutsch­land und Nie­der­lan­de über­neh­men mehr Ver­ant­wor­tung im Bal­ti­kum” —  dort fin­den Sie in die­sem Zusam­men­hang auch Links zur Ein­füh­rung von “Sita­Wa­re Head­quar­ters” im HQ 1GNC.